In der Tat ergibt sich ein Trend, der an Zahlen in der gleichen Ausgabe des Gemeindebriefs nachgelesen werden kann: Immer weniger gehen Christen in die Kirche. Schon die Erwachsenen glänzen durch Abwesenheit: Von noch 8500 im Jahr 2006 sind in 2009 noch 6338 übrig geblieben. Bei den Kindern sank die Zahl im gleichen Zeitraum von 3033 auf 2335. Dabei blieb das Niveau in den letzten zwölf Monaten noch ziemlich konstant: 2008 waren 2381 Mädchen und Jungen registriert worden. Auch die Zahl der Abendmahlsgäste sank auf jetzt noch 1149 (2008: 1269).
Die Gesamtsumme der Spenden aus Kollekten, „Brot für die Welt”, für die Diakonie sowie das Freiwillige Kirchgeld beläuft sich auf gut 16.600 Euro und ist damit etwas höher als 2008 mit 16140 Euro. Doch das Aufkommen früherer Jahre wurde nicht mehr erreicht: Allein 2007 gaben die hiesigen Christen fast 19.700 Euro für den guten Zweck.
22 Personen sind aus der Glaubensgemeinschaft ausgetreten (2008: 18), fünf (7) wurden neu aufgenommen oder sind konvertiert. 16 (22) Taufen stehen 42 (38) Trauerfeiern gegenüber. Sechs Paare gaben sich das Ja-Wort (5). Die Zahl der Konfirmanden ging von 47 auf jetzt 40 etwas zurück.
In Sachen Kindergottesdienst wollen Pastor Dieter Meimbresse, Diakonin Andrea Nieragden und das Vorbereitungsteam neue Wege gehen und Interesse wecken. Sie empfehlen den Kirchgang künftig häufiger der kompletten Familie. Das kann schon am Sonntag, 15. August, um 10 Uhr ausprobiert werden.
Der Familiengottesdienst nimmt das Thema „Taufe” auf. Zugleich wird es in konkrete Tat umgesetzt: Drei junge Eltern werden mit ihrem Nachwuchs vor den Altar treten.
Sollte sich aber der Wunsch nach weiteren speziellen Kindergottesdiensten erheben, sind sich Andrea Nieragden und das Team komplett einig: „Dann”, schreiben sie im „St. Lukas-Bote”, „starten wir gerne wieder durch”.