Die „völlig neue Systematik” in der Darstellung des Haushaltsplanes bringe Kurioses hervor. Zum Beispiel die Fragestellung für einen gewählten Volksvertreter „wie man denn einen Kinderspielplatz abschreiben könne?” Es würden „vertraute Bereiche” im Plan fehlen. „Warum will der Gesetzgeber das?” so Brand in die Runde. Er konnte dem neuen Haushaltsplan aber auch Gutes abgewinnen. Die buchhalterische Auflistung würde dazu führen, dass nur das verbraucht werden könne, was an Ressourcen auch tatsächlich vorhanden sei. So würde man die nachfolgenden Generationen weniger belasten. Der Finanzplan biete mehr Transparenz.
Und die „Doppik” sorgt nach Darstellung von Stadtdirektor und Kämmerer Uwe Heilmann auch für besondere Erkenntnisse. In Stadt gebe es laut Computerprogramm 101 Gewerbesteuerzahler, 202 Grundsteuerpflichtige mit landwirtschaftlichem Besitz, 2400 Eigentümer mit Veranlagung für die Grundsteuer B. Und dazu 1917 Wasserzähler und 311 Hunde.