Der Trend in der Landwirtschaft zur immer großflächigeren Bearbeitung von Äckern sieht der Naturschutzbund (Nabu) Rodenberg mit wachsender Besorgnis. Vorsitzender Gerhard Hurek beklagte in der Jahresversammlung seiner Organisation „heimliche Heckenvernichtungen und Feldweg-Beseitigungen”. Er forderte die Kommunen auf, dieser Entwicklung zu begegnen.

So könnten brachliegende Gemeindeparzellen neu mit Hecken bepflanzt werden. Auf das stille Verschwinden von Graswegen war der Nabu durch Wanderer und Naherholungssuchende bei einem „Tag der offenen Tür” an seinem neuen Biotop in der Gemarkung Altenhagen II aufmerksam gemacht worden. Nicht nur diese Hinweise sind für Hurek ein Zeichen, dass die Bevölkerung sich für ökologische Fragen interessiert. Fast mehr noch gilt die steigende Mitgliederzahl als Indiz: Schon in Kürze könnte der 600. Beitritt registriert werden.