Gemäß einer Übereinkunft zwischen den Vorständen und Beiräten der Vereine in Abstimmung mit der Stadt Rodenberg soll unter Beachtung des Umwandlungsgesetzes eine Verschmelzung beider Vereine vollzogen werden. Durch diese Fusion mit begleitenden Änderungen der Heimatbund-Satzung soll der Verein „Museumslandschaft Amt Rodenberg e.V.” geschaffen werden. „Um so auf Dauer eine nachhaltige Sicherung der Unterhaltung der Rodenberger Wahrzeichen als Baudenkmale und der Betrieb als Museum durch Ehrenamtliche zu gewährleisten”, heißt es weiter im „gemeinsamen Verschmelzungsbericht”. Die Betreuung kultureller Objekte sei in einer mitgliederstarken Gemeinschaft besser gesichert. Durch die Verschmelzung beider Vereine erhöhe sich die Mitgliederzahl für die Aktivitäten und die Stadt Rodenberg habe nur noch einen Ansprechpartner, heißt es darin weiter. Außerdem bliebe den interessierten Bürgern eine Doppel- oder Mehrfachmitgliedschaft erspart und aus der größeren Zahl der Mitglieder ließen sich eher Personen finden, um die gestellten Aufgaben der Betreuung optimal erfüllen zu können. Entsprechend der neuen Ausrichtung der „Museumslandschaft” schlägt der Vorstand des Fördervereins Schloss Rodenberg umfassende Änderungen der Satzung vor. Die bisherigen Satzungsziele des Fördervereins werden um die Aufgaben und Ziele des Heimatbundes ergänzt. Der Schwerpunkt der Ziel erstreckt sich dabei auf die Erforschung, Dokumentation, Pflege und Betreuung der Baudenkmale, musealen Sammlungen und kulturhistorischen Landschaftsbestandteile im ehemaligen Amt Rodenberg. Die bisherigen Ziele des Fördervereins Schloss Rodenberg bleiben somit als wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung erhalten. Außerdem soll der spätere Verein einen Beirat und Arbeitsgruppen nach Vorbild des Heimatbundes erhalten.
Die Arbeitsgruppen sollen sich um die Ausgrabungen, das Museum sowie die Windmühle kümmern. Die Leiter der jeweiligen Arbeitsgruppen sollen als Beiratsmitglieder den künftigen Vorstand in seiner Tätigkeit unterstützen. Dieser Vorstand soll zukünftig nur noch aus drei Personen bestehen, die wie im Heimatbund für drei Jahre gewählt werden. Durch die Verkleinerung des Vorstandes soll deutlich gemacht werden, dass dieser lediglich zur formalen Organisation und Leitung des Vereins dient. Die wesentliche Arbeit des Vereins solle in Arbeitsgruppen erfolgen. Die Änderung des Vereinsnamens in „Museumslandschaft Amt Rodenberg” soll dazu dienen, der durch die Fusion gewonnenen wesentlich größeren Bedeutung des Vereins für die Stadt Rodenberg und die gesamte Region im ehemaligen Amt Rodenberg Rechnung zu tragen.