Auf Hauptversammlungen im vergangenen Jahr haben beide Vorstände und Beiräte in Abstimmung mit der Stadt dieses Vorhaben eingeleitet. Sie deklarierten dies in einer „Erläuterung zur bevorstehenden Verschmelzung” als „richtungsweisende Entscheidung, die zur Sicherheit und Stärkung der musealen Arbeit in Rodenberg dient”. Auch der Vorsitzende des Heimatbundes, Henning Dormann, wertete die positive Abstimmung als gut für die zukünftige Arbeit. Jetzt seien mit dem gesamten Schlossareal, dem Museum und der Windmühle die historisch bedeutsamen Stätten in Rodenberg unter einem Dach vereint. Der neue Name des neuen „Dachvereins” sei mit „Museumslandschaft Amt Rodenberg” gut gewählt, denn damit könnten neu hinzukommende Gebäude oder Stätten, die dem Verein überlassen würden, ohne Probleme in die Arbeit integriert werden.
Um alles formalrechtlich sauber über die Bühne zu bringen, muss der Heimatbund im Förderverein aufgehen, damit die Gemeinnützigkeit erhalten bleiben könne. Bis es dazu kommt, bleiben die bisherigen Vorstände erhalten. Wenn der Heimatbund in den Förderverein aufgegangen ist, werden Satzung und Name entsprechend geändert. Erst dann wird es Vorstandswahlen für die Führung der „Museumslandschaft” geben. Ungefähr 200 Mitglieder wird dieses neue Konstrukt haben, schätzte die Schriftführerin Marie-Luise Oltrogge. Foto:pd