In die Bewertung mit einbezogen werden kleine, mittlere und große Ziergärten sowie kleine und große Balkone. Gärten, die von der Straße aus nicht einsehbar sind, fallen aus der Bewertung heraus. Besonders wichtig für eine hohe Punktzahl ist, dass der Garten oder der Balkon bei beiden Begehungen einen guten Gesamteindruck vermittelt. Viele Gartenanlagen fallen wegen zu hoher Hecken ebenfalls aus der Bewertung heraus. Der Vorstand des Fremdenverkehrsvereins Rodenberg, der diesen Wettbewerb seit Jahrzehnten ausrichtet, appelliert an die Garten- und Blumenfreunde, sich wieder aktiv an diesem Verschönerungswettbewerb zu beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vorstand freut sich darüber, dass die Zahl der Neubürger unter den Preisträgern von Jahr zu Jahr steigt.
Um möglichst vielen Blumenfreunde die Chance zu geben, einen Preis mit nach Hause zu nehmen, nimmt der 1. Preisträger drei Folgejahre an der Bewertung nicht teil, der zweite ist zwei Jahre und der dritte ist ein Jahr von der Prämierung ausgeschlossen. Durch die Wettbewerbe habe sich das Gesamtbild der Stadt wesentlich verbessert, ist der Vorsitzende überzeugt. „Alle geben sich Mühe, die Lebens- und Wohnqualität in unserer Heimatstadt zu optimieren, so Hardekopf. Der Sprecher der Kommission, ist immer wieder von der herrlichen Blütenpracht beeindruckt, die sich ihnen bei den Begehungen bietet. „Und das, obwohl durch manche extreme Witterungsbedingungen die Pflege ab und an nicht leicht ist”, fügt Alex Ehmann hinzu. „Blumenschmuckwettbewerbe setzen nicht nur im Stadtbild farbige Akzente, sie stiften auch neuen Bürgersinn”, sagt Hardekopf. Die gemeinsame Arbeit am grünen Bild der Stadt könne mithelfen, das Klima des gemeindlichen Zusammenlebens spürbar zu verbessern. Ein Klima der Freundlichkeit zu schaffen oder wieder zu beleben, sei das Bemühen des Vereins in Zusammenarbeit mit der Stadt, die diesen Wettbewerb finanziell unterstützt. „Die Bürger sollen in nächste Zeit auf die grüne Welle schalten”, wünscht er sich. In diesem Zusammenhang weist Hardekopf noch auf die Straßenreinigung hin, die nach seinem Empfinden vor manchen Häusern noch zu wünschen lasse. Hier sei dringend Abhilfe geboten. Heftige Kritik übt er auch an solche Hundehalter, die ihren Vierbeiner nicht davon abhalten, ihr Häufchen mitten auf den Gehsteig zu setzen. „Ein Problem, unter dem viele Städte und Dörfer zu leiden haben”, weiß Hardekopf aber auch. Foto:pd