Die „Resolution gegen Rechtsextremismus” drückt aus, dass sich die demokratischen Kräfte in Rodenberg solidarisch erklären mit dem Aktionsbündnis in der Kurstadt gegen den Aufmarsch Anfang August. Unterzeichnet wurde sie jetzt von Dieter Brand für die SPD, Volker Dahle für die Aktiven Demokraten, Erhard Steege für die CDU, Ignaz Stegmiller für die FDP, Ralf Sassmann für die Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) und Uwe Märtens vom Bündnis gegen Rechtsextremismus.
Die Unterzeichner fordern die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rodenberg auf, auch am 6. August den friedlichen Protest gegen den so genannten „Trauermarsch” zu unterstützen und dort gegen rechtes Gedankengut „Gesicht zu zeigen”. „Nie wieder dürfen Rechtsextreme Einfluss in unserem Land haben. In einer globalen Welt, deren Menschen sich nach einem friedlichen Zusammenleben sehnen, ist die Ideologie der Nazis, die von Fremden- und Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, von Verfolgen und Gewalt geprägt ist, rückwärtsgerichtet und völlig überflüssig”, heißt es weiter in dem Manifest.
Und es wird weiter darin festgestellt, dass Rodenberg ein Ort der Demokratie, der Toleranz und der Vielfalt sei. „Wir wollen helfen, unsere ebenso denkenden Nachbarn vor Angriffen auf diese Werte zu schützen”, endet ein Absatz in der Resolution, die Uwe Märtens im Verlauf der Jahreshauptversammlung des Rodenberger SPD Ortsvereins vorgestellt hat.
Am Sonnabend, dem 6. August, wird sich von Rodenberg aus ein Solidaritätszug in Richtung Bad Nenndorf auf den Weg machen. Um 8.30 Uhr spazieren die Teilnehmer gemütlich in Richtung Kurpark Bad Nenndorf. Der „Spaßmarsch”, wie ihn die Initiatoren genannt haben, ist offiziell beim Landkreis angemeldet und genehmigt. „Ich hoffe wir werden von Rodenberg aus mit einer sichtbar größeren Gruppe losgehen”, sagt Sprecher Uwe Märtens. Foto:pd