Obwohl die Landesregierung die Oberschule als die Lösung der Schulprobleme verkaufe, sei die Einrichtung eines gymnasialen Zweiges an der Oberschule mit Hürden versehen. So verlange das Land einen Nachweis, dass die erforderliche Mindestschülerzahl auf zehn Jahre vorhanden sei. Da der Großteil dieser Kinder noch nicht einmal eingeschult wurde und Schulempfehlungen erst in der 4. Klasse erfolgen, zeige dies die Absurdität der Vorgabe. Dennoch komme der Landkreis als Schulträger nicht an einer Befragung der Eltern vorbei und werde daher unmittelbar nach Schuljahresbeginn die Eltern der Kinder der 3. und 4. Klassen in Rinteln und im Auetal befragen. Hierzu werden Ende August durch den Landkreis Informationsveranstaltungen in den Grundschulen erfolgen.
Die Nachfrage nach Ganztagsangeboten wird weiterhin zunehmen. „Wir werden daher gehalten sein, dass Ganztagsangebot auch in den Kindergärten und Grundschulen weiter auszubauen”, war das Fazit der Ortsratsfraktion nach einer allgemeinen Aussprache über die Angebote der örtlichen Grundschule und des örtlichen Kindergartens.