LÜDERSFELD. Alles wie gehabt. Dies gilt für den Wahlausgang zum Lüdersfelder Gemeinderat, wenn da nicht der Verzicht der SPD auf einen Sitz in dem Gremium wäre - notgedrungen.
Denn eigentlich stehen der SPD drei Mandate zu, die Partei hat aber gegenüber dem Wahlleiter nur zwei Kandidaten benannt. Und so ziehen Manfred Krömer und Jörg Vogel in den Rat ein, aber ein SPD-Stuhl bleibt leer. Nur noch 22,28 Prozent der Wähler gaben der SPD ihre Stimme im Gegensatz zu 30,70 vor fünf Jahren.
Die CDU zeigt bei 56,55 Prozent eine leichte Zunahme an Stimmen. Ihr stehen erneut sechs Sitze zu. Das beste Einzelergebnis erzielte der amtierende Bürgermeister Wilfried Schröder (CDU).
Zusammen mit ihm belegen Fabian Gunßer, Anke Müller, Rita Röther sowie Jürgen Simon und Norbert Wilkening die CDU-Plätze. Mit 21,16 Prozent gegenüber 13,77 Prozent bei der letzen Kommunalwahl hat die Partei Bündnis 90/ Die Grünen zwar mächtig zugelegt, eine Veränderung hat sich aber nur bei den Mandatsträgern ergeben.
Günter Kasulke nimmt wieder den einen der Partei zustehenden Sitz wahr, der zweite wird von Aslan Agid besetzt.