36-mal sind die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Lindhorst im Jahr 2025 ausgerückt, leisteten dabei bei 16 Brandeinsätzen und 17 Hilfeleistungen Unterstützung für Mitbürger in Not. Darüber berichtete Ortsbrandmeister Dennis Pörtge bei der Hauptversammlung der Wehr im Dorfgemeinschaftshaus.
Diese startete mit Verspätung, weil die Aktiven kurz vor Beginn der Versammlung zu einen Brandeinsatz im Ort eilen mussten. Der Ortsbrandmeister erläuterte dann auf der Sitzung, dass viele Mitglieder Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene besucht hätten. Das dabei erworbene Wissen bilde die Grundalge, um die Einsätze sicher und effektiv bewältigen zu können, so Pörtge.
Über 870 Stunden habe die Feuerwehr Lindhorst 2025 insgesamt für diese Einsätze aufgebracht, für Ausbildungsdienste, Besprechungen und weitere Aktivitäten mehr als 3600 Stunden.
Die wachsenden Aufgaben im Bereich Verwaltung würden es für die Ehrenamtlichen oftmals zu einem Kraftakt machen, Familie, Hobby und Beruf zeitlich vereinen zu können.
Kinderfeuerwehrwartin Sarah Claus berichtete, dass acht Mädchen und Jungen zur Jugendfeuerwehr aufrückten. Karsten Büsing, Jugendfeuerwehrwart, verwies auf erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen. Im Rahmen des Samtgemeindejugendfeuerwehrt-Zeltlagers sei es an die Ostsee gegangen.
Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Jens Topp mit dem Niedersächsischen Feuerwehren-Ehrenzeichen ausgezeichnet.
Karsten Büsing wurde zum Oberlöschmeister, Joop Hoenderdos zum Hauptfeuerwehrmann, Mika Reiter und Marc Hoting zu Feuerwehrmännern befördert. Zum neuen Gerätewart wurde Christian Hinrichsen gewählt.
Eine besondere Überraschung hielt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst bereit. Im Rahmen der Versammlung übergab dieser der Ortsfeuerwehr Lindhorst eine Drohne. Diese stellt eine wertvolle Unterstützung aus der Luft bei verschiedenen Einsatzlagen dar, wie bei der Lagebeurteilung, dem Auffinden von Glutnestern oder der Personensuche.
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