Der Nabu-Lindhorst sucht Helfer für den Amphibienschutz. Sie werden gebraucht, um Kröten, Molche und Co. sicher über die Straße zu bringen.
Jedes Jahr ab etwa Ende Februar bis ungefähr Ende April - je nach Witterung - stellt der Nabu-Lindhorst an der Mühlenstraße (L449) bei Ottensen einen Amphibienschutzzaun auf.
So auch in diesem Jahr. „Der Zaun hält die Amphibien, in erster Linie Erdkröten, aber auch ein paar Molche und Frösche, die aus dem Dülholz kommen und über die Mühlenstraße zu „ihrem“ Laichgewässer auf der anderen Straßenseite wandern, von der Straße fern. Solange der Zaun steht, werden die Tiere täglich von uns eingesammelt und über die Straße getragen“ berichtet Thomas Huth, stellvertretender Vorsitzender des NABU Lindhorst. „Amphibienschutz ist also aufwändige Handarbeit, helfende Hände sind uns daher immer herzlich willkommen!“ so Huth. Dabei sei es egal, ob man an vielen Tagen in der Saison mit anpacken könne oder nur ein- oder zweimal Zeit habe. In den letzten sieben Jahren konnten so knapp 9.000 Tiere sicher zu ihrem Laichgewässer gebracht und vor dem Tod durch Überfahren geschützt werden. Wer Interesse hat, den Nabu-Lindhorst in der diesjährigen Amphibiensaison zu unterstützen und sich mit ihm gemeinsam für den Schutz dieser Tiere einzusetzen, kann sich über kontakt@NABU-lindhorst.de oder 01556/7052450 bei der NABU-Gruppe melden.
Foto: Nabu Lindhorst / A.Baudis