Seit Jahrzehnten mischt er in der Kommunalpolitik mit und ist seit der von ihm initiierten Gründung des Bürgerbus-Vereins nicht nur dessen Vorsitzender, sondern auch immer mal wieder Fahrer.
Am Wochenende und im Urlaub entspannt Reese liebend gerne in den Welten von Krimis und Historienromanen. Und wenn er eine Zeitung in die Hand nimmt? „Dann schlage ich immer zuerst den Sportteil auf”, erzählt der ehemalige Mathe- und Sportlehrer lachend. Heute radelt er mit seiner Frau Gisela gerne zum Steinhuder Meer, sucht mit Freunden den Wettstreit auf der Boulebahn oder spaziert durch den Kurpark. Zum aktiven Ausgleich vor dem Berufsleben schwingt er sich übrigens jeden Morgen auf den Hometrainer.
„Den Feierabend lasse ich dann aber auch gerne mit einem guten Essen und bei einem Glas Wein ausklingen.”
Und er liebt „alles was einen guten Rhythmus hat”, von Rock bis Folklore, vom eigenen Gitarrenspiel und Gesang bis zum Musikhören. „Zweisprachig” aufgewachsen, ist er noch heute leidenschaftlicher Sammler plattdeutscher Verse, garniert mit alten Fotos. Am wichtigsten ist ihm aber die Familie, mit der er es genießt zusammenzukommen und zu feiern.
Ausgeglichen und ausgleichend, nervenstark und engagiert – Das ist Reese. „Aber ich kann mich auch mal aufregen und dagegen halten”, bemerkt der Vater von zwei Söhnen.
1950 in Horsten geboren und in Bad Nenndorf zur Schule gegangen, ist der studierte Pädagoge ein waschechter Nenndorfer. 13 Jahre war er Realschulkonrektor an der Stadthäger IGS und 15 Jahre Lehrer an der Orientierungsstufe Bad Nenndorf. Seit 2006 ist Reese Samtgemeindebürgermeister – und möchte es auch bleiben, weil „man das, was man anfängt, so wurde ich erzogen, auch zu Ende bringt”.
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