Vor allem der „Kampf” im und nach dem Zweiten Weltkrieg um ausreichend Heizmaterial bestimmte danach der Leben und den Schulalltag in Riehe. Lehrer und Schüler waren nach Kräften bemüht, den kalten Klassenraum auf eine erträgliche Temperatur zu bekommen. „Wenn man bedenkt, dass sich unsere Einwohnerzahl von 361 im Jahr 1939 auf 733 im Jahr 1946 erhöht hat, gebührt den ehemaligen Rieher Einwohnern und Kommunalpolitikern eine große Hochachtung”, so Ralf Schröder vom Arbeitskreis. Die Zunahme der Bevölkerung ist durch die Unterbringung von Evakuierten, Flüchtlingen und Vertrieben verursacht worden. Eine weitere Problematik bestand in der Tatsache, dass die meisten arbeitsfähigen Männer noch in Gefangenschaft waren oder im Krieg gefallen sind, führt Schröder weiter aus.
Neben der Schulgeschichte vermitteln die Arbeitsblätter auch einen Eindruck vom Leben kurz vor Kriegsende und in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit. Dies änderte sich schlagartig mit der Währungsreform und dem damit beginnenden Wirtschaftswunder. Auch diese Entwicklung wird in der neuen Ausgabe beleuchtet.
Zu beziehen sind die „14. Rieher Heimatblätter” über Wilhelm Schröder, Telefon 05723/6784.