„Überwindung von Fremdfeindlichkeit und Rassismus ist eine wesentliche Voraussetzung, um unsere Gesellschaft zukunftsfähiger zu machen”, heißt es in der Einladung. Und weiter: „Begegnungen von Menschen der unterschiedlichen Konfessionen und Herkunft erleichtern den interkulturellen Dialog und bauen eine Brücke für Toleranz.” Und wie können sich Menschen besser und ungezwungener begegnen als in geselliger Runde bei gutem Essen? Mit einem jüdischen Spezialitäten-Buffet und dem Programmpunkt „Frag den Rabbi” feiert der Kulturtag um 14.30 Uhr seinen Auftakt. Höhepunkt ist um 16 Uhr ein Konzert mit der Ginzburg Dynastie, einer Familienband traditioneller jüdischer Volksmusik in der sechsten Generation. Nach 150 Jahren musikalischer Weltreise durch vier Kontinente ist die Familie jetzt wieder in der historischen Heimat. Seit ihren letzten Auftritten im Rahmen des Kulturprogramms sind die Mitglieder nicht nur älter geworden. Sie haben den Konzertreisen der Klezmer-Dynastie weitere Stationen hinzugefügt: Israel, Wien, Fürth und zahlreiche Simches – freudige Anlässe des Wiedersehens – in jüdischen Gemeinden hierzulande. Für das hiesige Konzert bietet das Quintett um Familienoberhaupt Igor Ginzburg ein besonders stimmungsvolles Programm mit israelischen Horas, den populärsten jüdischen Liedern für jegliche Anlässe, zum Tanzen und Mitsingen. Der Eintritt ist frei. Foto: privat