So wurden Katinka Wittekindt und Sebastian Zwetzschke zu einem viertägigen Training mit der französischen Nationalmannschaft eingeladen. Das war schon etwas Besonderes: Denn das Kräftemessen auf den Matten war von einem Sprachgewirr begleitet. Trotzdem ergaben sich im Nu viele freundschaftliche Kontakte.
Unterdessen begann in der Lauenauer „Victoria-Arena” die Ausbildung junger Kampfrichter. Unter der Leitung von Daniel Teubner erfuhren zehn Teilnehmer alles Wissenswerte über Wertung und Strafpunkte. Von den hiesigen „Judo-Löwen” mit dabei war Anke Ziegler, die künftig auf Kreisebene eingesetzt werden kann. Am gleichen Tag zitterten Lena Ebeling, Kimberley Herfeld und Maximilan Käsehage in Hameln vor ihrer Blaugurtprüfung. Doch die Sorge war unbegründet: Das Trio schaffte die von ihm erwarteten Leistungen. Im Lauenauer „Dojo” waren indes die Kaderathleten der niedersächsischen U 14 zu Gast. 45 Mädchen und Jungen zwischen zehn und 14 Jahren fanden sich zu einem 24-Stunden-Training ein. Es klang aus mit einem abendlichen Grillen im Volkspark sowie am anderen Morgen mit einer Wanderung und der Besichtigung des Feggendorfer Stollens. Da waren Trainerin Iris Fricke mit Anke Ziegler und zwölf Kampfanfängern schon auf dem Weg zum Zwergenturnier nach Barnten. „Die Lauenauer räumten gut ab”, kommentierte Pressesprecherin Kathrin Wittekindt den Ausflug. Marco Schulz nahm den „Superzwerg” mit nach Hause. Medaillen in Gold durften sich Julian Heine, Max Ortega, Stina Schäfer und Emma Hesse umhängen. Silber gab es für Marco Schulz, Jannik Brauße, Paula Schäfer und Christina Südekum sowie Bronze für Sönke Beween, Johan Gäßler, Victoria Pingpank und Lena Fischer. Foto: al/p.