BAD NENNDORF (Ka). „Auf dem Teufelsdreck” nannten die Bürger einst das Gebiet, auf dem die Schwefelquellen beheimatet sind. Die unangenehmen Gerüche der Schwefelquellen sind Auslöser für diese Bezeichnung, welches seit 1777 als heilendes Wasser genutzt wird.
Die Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft, Silke Busche lud die Gäste und Bürger der Stadt am Tag des offenen Denkmals trotz Regenwetters zum historischen Gartenspaziergang auf traditionellem Boden ein. Zu den gesunden Düften gesellte sich zur ersten Führung ein ordentlicher Schauer. Somit blieb die erhoffte Resonanz zur Mittagsstunde aus. Die weiteren vier Spurensuchen erfreuten sich dann der gewünschten Aufmerksamkeit. Gemeinsam zogen die Interessenten vom Haus Kassel aus durch den Kurpark und erfuhren wissenswertes vom Kurtheater, dem Brunnentempel, den Arkaden der Wandelhalle, dem Badehaus, der Musikmuschel, den Sonnengarten, der Galerie, der Esplanade und dem Landgrafenhaus, wobei alte Fotos auf Staffeleien an den jeweiligen Objekten die Vergangenheit in Szene setzten. Foto: ka