weshalb jeder Bürger regelmäßig an solch einem Lehrgang teilnehmen sollte. Die Medizin gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse, die dann auch in der Ersten Hilfe umgesetzt werden. Nachdem alle Teilnehmer ausgiebig Verbände gewickelt und verunglückten Motoradfahren den Helm abgenommen hatten, erfolgte sozusagen die Abschlussprüfung. Mithilfe von speziellen Materialien zur realistischen Unfalldarstellung wurde der Unterarm eines Freiwilligen so präpariert, dass eine Verbrennung dritten Grades entstand. Aufgabe der Brandschützer war es, diese Person mit einem Bergetuch aus der Gefahrenzone zu bringen und anschließend zu versorgen. Mit vereinten Kräften wurde das „Opfer” durch den Treppenraum des Feuerwehrhauses bugsiert. In der Fahrzeughalle wurden dann die Brandverletzung abgedeckt und gekühlt, sowie die Beine in die Schocklage hochgelegt. Der Ausbilder war zufrieden und das Ziel des Lehrgangs erreicht: die praktische Umsetzung des erlenten Wissens.
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