BAD NENNDORF (Ka). Für viele Anwesenden war die Doppik-Einführung in der Bad Nenndorfer Wandelhalle ein Pflichtprogramm und anderen kommunalen Mitarbeitern, wie zum Beispiel den Erzieherinnen aus den Kindergärten wurde die Teilnahme an der Informationsveranstaltung nähergelegt. Bei „Doppik” handelt es sich im kaufmännischen Sinne um die DOPPelte Buchführung In Konten „Soll und Haben” und nimmt derzeit Einzug in die öffentlichen Verwaltungen und Kommunen. Über das Gemeinschaftsprogramm mit den Teilnehmern des Geleitzuges Stadt Alfeld, Gemeinde Emmerthal und Samtgemeinde Lindhorst wies Dipl. Oec. Rainer Isemann vom KDO (Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg) in die Materie ein und ging auf die gesetzlichen Grundlagen, die Kameralistik, die eine höhere Kostentransparenz, Kostenvorteile und effizienteres Arbeiten beinhaltet bis hin zum doppischen 3-Komponentensystems ein. Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese begrüßte neben den kommunalen Mitarbeiter auch die Bürgermeister mit Olk, Sandmann und Schlüter zur Weiterbildungsstunde und unterstrich, dass die Doppik kommen und auch zu Veränderungen führen wird, denn der Haushaltsplan muss mit der Umstellung anders gelesen werden. Aber, so Reese: „Wir sind bereit für Mehrarbeit und Überstunden!” und versicherte dem Referenten Isemann und dem Projektleiter Frank Behrens, dass der Zug auch in Bad Nenndorf gestaltet wird. Auch wenn unsere Mitarbeiter gefordert sind, wird die Verfahrensweise laut Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder aus Ende 2003 bis spätestens 2011 abgeschlossen sein.
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