Die Gesamtkosten für den Ausbau der Rodenberger Allee belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Nach einer Pressemitteilung aus dem zuständigen Ministerium kann Bad Nenndorf in diesem Jahr mit einem Landeszuschuss in Höhe von 300 000 Euro rechnen. Für die beiden Folgejahre sind nochmals 365 000 Euro in Aussicht gestellt.
Auch Hohnhorst wird von dem Förderprogramm profitieren, wie jetzt auch der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Joachim Runkel auf seiner Internetseite bestätigte. Der Ausbau der Hohnhorster Hauptstraße K 48 und der Ohndorfer Straße K 50 soll bis zum Jahr 2010 mit 940 000 Euro vom Land bezuschusst werden.
Hocherfreut zeigte sich Bad Nenndorfs Stadtdirektor Bernd Reese über die Bescheide aus der Landeshauptstadt. In einer Pressemitteilung räumt er aber ein, dass die Anlieger der Rodenberger Allee durch die Fördergelder nicht entlastet werden. Deren Anteil, so Reese, müsse von den förderfähigen Kosten abgezogen werden. Am Restbetrag, also am Stadtanteil, werde sich das Land mit der gesetzlichen Fördersumme beteiligen.
Die Versorgungsträger und andere Behörden müssten ebenfalls noch abschließend beteiligt werden. Im Frühjahr soll die Gesamtmaßnahme „Rodenberger Allee” ausgeschrieben und in zwei Jahresbauabschnitten durchgeführt werden.