So schon kann Post sein: Hoch erfreut zeigte sich Bad Nenndorfs Stadtdirektor Reese über einen Bescheid, den er von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erhalten hatte. Danach wird der Ausbau der Rodenberger Allee in den Jahren 2008 und 2009 mit Fördergeldern nach dem sogenannten Entflechtungsgesetz bezuschusst.
Einzig den Anwohnern bringt das Nichts. Denn die Anlieger werden nun aber nicht durch die Fördergelder entlastet. Deren Anteil muss von den förderfähigen Kosten abgezogen werden. Am Restbetrag, also am Stadtanteil, wird sich das Land mit einer gesetzlichen Fördersumme beteiligen.
„Wir werden schon in Kürze mit der Anhörung der Anlieger beginnen und dort den Ausbauplan nebst der Finanzierung vorstellen”, so Reese. Die Versorgungsträger und andere Behörden müssen ebenfalls noch abschließend beteiligt werden. Im Frühjahr soll die Gesamtmaßnahme ausgeschrieben und in zwei Jahresbauabschnitten durchgeführt werden.