Werner Kosch und Brigitte Soester, Mitarbeiter von „Infratest Dimap”, erklärten, dass die meisten Bürger sehr aufgeschlossen auf die Bitte um eine Beteiligung an der repräsentativen Umfrage reagieren würden.
„Infratest Dimap” fordere, dass sich mindestens 70 bis 80 Prozent der Wähler in den ausgewählten Wahllokalen an der Aktion beteiligen.
Diese Quote lasse sich auch problemlos erreichen, berichtete Kosch.
Die Bürger müssen einen Umfrageschein ausfüllen, auf dem sie angeben sollen, wie sie gerade abgestimmt haben. Hinzu kommt die Angabe des Alters, des Geschlechts und darüber, wie sie bei der Wahl vor fünf Jahren votiert haben.
Jeder fünfte Zettel fragt weitergehende Angaben ab, wie etwa den Bildungsgrad, den Beruf und die Konfession.
Alle Informationen bleiben anonym.Werner Kosch und Brigitte Soester meldeten jede Stunde die ermittelten Daten telefonisch in eine zentrale Annahmestelle von „Infratest Dimap” nach München. Hier bearbeiteten die Spezialisten des Wahlforschungsinstituts die Informationen aus Waltringhausen. Hinzu kommen die Umfrageergebnisse von anderen Wahllokalen, verteilt in ganz Niedersachsen. Die Daten werden dann direkt ins ARD-Studio weitergegeben, so dass schon kurz nach Wahlschluss die erste Prognose ausgestrahlt werden kann.
Außerdem lassen sich differenzierte Analysen aus der Umfrage entwickeln. Etwa, welche Wählerwanderungen zu verzeichnen sind, oder welche Alters- oder Berufsgruppen welche Partei gewählt haben.
Foto: bb