Seit wenigen Tagen läuft jetzt ein Projekt, das der Chor zusammen mit der Magister - Nothold - Schule begonnen hat. Dort wurde eine Chor AG gestartet, die von einer ausgebildeten Stimm- und Atemtherapeutin geleitet wird. Finanziert wird das alles aus Spendengeldern. Dass der eingeschlagene Weg möglicherweise der richtige ist, verdeutlichte Andreas Gröner, der in seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender des Niedersächsischen Chorverbandes der Versammlung beiwohnte. Er regte nicht nur die Kooperation mit Schulen an, um Nachwuchs in möglichst frühen Jahren zu gewinnen, sonder schlug zudem vor, die jungen Sängerinnen und Sänger zusammen mit ihren Eltern zu einem Singnachmittag einzuladen. Nur wer recht früh an die Sangesfreude - übrigens auch mit dem passenden Liedgut - herangeführt wird, wird auch in späteren Jahren Spaß am Chorgesang haben, so sein Fazit. Der Vorstand zeichnete ein durchweg positives Bild von den Geschehnissen rund um den Chor im letzten Jahr. Dazu gehörten neben dem Höhepunkt des Freundschaftssingens im Pfarrgarten, bei dem die neue Sängerkleidung vorgestellt wurde, insgesamt 37 Übungsabende und 21 Auftritte. Von der Anzahl der Auftritte zeigte sich Chorleiterin Dangola Franke sichtlich beeindruckt, als sie feststellte, hier sei offensichtlich eine Steigerung zu verzeichnen. Die musikalische Leiterin monierte das viele Sprechen untereinander an den Übungsabenden mit der humorvollen Bemerkung: „Wir wollen singen, nicht rappen.” Die rund fünfzig Mitglieder im Saal verfolgten die Ehrung von Heinz Schmidt, der für seine zehnjährige Treue zum Chor als aktiver Sänger von Andreas Gröner mit der Ehrennadel in Bronze des Niedersächsischen Chorverbandes ausgezeichnet wurde. Manfred Möller gehört dem Chor seit 25 Jahren an, Helmut Scheive seit 30 Jahren. Karoline Busche ist seit 50 Jahren Mitglied, Heinrich Brunkhorst seit mittlerweile sechzig Jahren. Sie alle sind keine aktiven Sänger mehr, wurden aber für ihre Treue zum Chor mit Urkunden und Blumen geehrt. Foto: privat