Das Theaterstück zeigte einen Weg auf, wie man die mystischen Tätigkeiten der Alchemisten aus dem Mittelalter mit den heute vorliegenden Erkenntnissen in Einklang bringen kann. Auf der Bühne erschienen, durch entsprechende Beleuchtungseffekte unterstützt, jeweils die Alchimisten und etwas zeitversetzt Studenten und Dozenten in einem Hörsaal von heute. Die Beschwörungsformeln von damals „Bei Lurchenhaut und Krähenbein” entpuppten sich bei der nüchternen Betrachtung der Professoren als chemische Reaktionen auf Substanzen.
Der ständige Wechsel zwischen der „alchemistischen Gegenwart” auf der einen und der „heutigen Zukunft” auf der anderen Seite der Bühne war überaus gelungen. Foto: pd