Auch wenn die Elternvertreter und die Lehrerschaft mit Schulleiterin Birgit Flacke-Schröder an der Spitze über das mangelnde Interesse an der Jubiläumsparty etwas enttäuscht waren, wurden die anderen Aktionen umso intensiver gestaltet.
Zum Auftakt hatten die Grundschüler in der Projektwoche die Gelegenheit, sich ausgiebig und in den verschiedensten Facetten mit dem Jubiläum des Schulgebäudes auseinander zu setzen. Sie taten dies in vielfältiger Weise. Einige Zweitklässler versuchten sich in „Sütterlinschrift”, andere entdeckten alte Spiele neu. Ein Lehrer erzählte den Erstklässlern, wie Schule früher war.
Senioren ließen sich in einer dritten Klasse über ihre Schulzeit ausfragen. Das Schulfest stand ganz im Zeichen fröhlicher Spiele, zahlreicher Bastelangebote, einer Theatervorführung und Trommel-Vorführungen. Weil immer wieder heftige Regenschauer über die Schule hinweg zogen, mussten viele Angebote vom Freien ins Schulgebäude verlegt werden. Zeitweise herrschte in den Schulfluren drangvolle Enge, denn der Besuch beim Schulfest war bestens. Weithin gab es keine freien Parkplätze mehr vor dem Schulgebäude und in der Schule wurde es zeitweise richtig eng in den Fluren.
Keiner der Besucher wollte etwas vom großen Angebot verpassen. Bestens besucht waren auch die zwei Theatervorstellungen der Grundschüler. Das Jubiläumsspektakel an der Haster Grundschule war am Ende auch ein Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrerschaft und Eltern. Viele Monate hatten sich alle Mitstreiter für das Gelingen des Festes eingesetzt.
Am Ende konnte das schlechte Wetter die gute Laune aller Beteiligten nur zeitweise eintrüben. „Da regnet´s in das Waffeleisen”, stellte ein Vater am Waffelstand fest. Rasch wurden ihm von mehreren Seiten Schirme gereicht und so konnte er seinen Dienst weiter verrichten. Das war auch gut so, denn der Regen konnte den Appetit auf frisch gebackene Waffeln nicht bremsen. Foto:pd