In Vertretung von Uwe Engelking berichtete Heike Beiersdorfer über die Arbeit der Fraktion im Samtgemeinderat. Sie sprach die Themen Feuerwehr, Sicherheit in den Schulen, Friedhöfe und Abwasser an. Der Bauhof soll – entgegen der WGN- Meinung – personell aufgestockt werden.
Frank Steen, Sprecher der Stadtratsfraktion, ging auf die Bereiche Rodenberger Allee und das Baugebiet „Vordere Hohefeld” ein. Er bedauerte noch mal ausdrücklich, dass den Einwendungen und Anregungen der WGN gegen dieses, wie er es bezeichnete, „Mammut-Wohngebiet”, auf ertragreichem Ackerland nicht gefolgt wurde. Selbst bei der Abgrenzung zur Landwirtschaft seien nur die kleinsten Standards erfüllt worden, alles im Sinne des Investors. Mit den Folgen dieser Fehlplanung müssten, seit Wochen durch den Baustellenverkehr und in Zukunft durch den Anliegerverkehr, alle Bewohner des westlichen Bad Nenndorfs leben. Während Altimmobilien in immer größerem Ausmaß leer stünden und an Wert verlieren würden, würden Neubaugebiete kreiert. Durch diese Entwicklung würden Altbauten immer weiter entwertet werden.
Die nach seiner Auffassung jetzt schon zu bestimmten Tageszeiten unhaltbare Verkehrssituation vor dem Gymnasium und der Kreuzung Horster-/ Bahnhofstraße werde sich weiter verschärfen, da die Verwaltung trotz Auftrag durch den Rat bis heute noch keine Lösungsmöglichkeiten der Verkehrssituation zwischen Lehnhast und Bahnhof entwickelt habe.
Ausdrücklich begrüßte Steen die Aufnahme Bad Nenndorfs in das Städtebauförderungsprogramm. Die Chancen, die sich aus der 2/3 Förderung durch Bund und Land in den nächsten zwölf Jahren ergeben werden, bezeichnete er als sehr bedeutend. Voraussetzung für einen Erfolg sei jedoch die enge Einbindung der Nenndorfer Bürger in die Planung. Er kündigte an, dass die Wählergemeinschaft nach den Sommerferien alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Workshop einladen wird. Foto:privat