HASTE. Die Beseitigung des Bahnübergang Haste steht nicht in Frage. Dies bestätigte die DB Netz AG gegenüber der Gemeinde. Aufgrund der Presseberichterstattung vom Mai sah sich die Gemeinde Haste veranlasst, konkrete Aussagen von der Bahn zur Beseitigung des Bahnüberganges zu erhalten.
Sowohl die Gemeinde Haste als auch Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier erinnerten die Bahn gemeinsam an die Einhaltung ihrer Zusagen und getroffenen Absprachen von Ende Fe-bruar. Seiner Zeit wurde zwischen allen Beteiligten Einigung dahingehend erzielt, dass zunächst die Beschrankung in Hohnhorst und zeitnah danach die Beseitigung des Haster Bahnüberganges zur Ausführung kommen sollte. Aufgrund er Presseberichterstattung aus einer Ratssitzung in Hohnhorst waren Unsicherheiten und Irritationen darüber entstanden, ob die Maßnahme in Haste überhaupt realisiert wird. Die Bahn hat jetzt erneut bestätigt, dass sie beide Maßnahmen in Haste und Hohnhorst zeitnah nacheinander abwickeln wird.
Sie steht zu den getroffenen Absprachen. Ein genauer Zeitpunkt für die Einleitung der Planfeststellungsverfahren konnte jedoch noch nicht genannt werden, es wird jedoch von 2009/2010 auszugehen sein.
Bürgermeister Otto Lattwesen, Gemeinde Hohnhorst, hat vor einigen Tagen bestätigt, dass auch der Rat der Gemeinde Hohnhorst die getroffenen Absprachen für Hohnhorst und Haste vorbehaltlos unterstützt. Beide Gemeinden sind sich somit über die Vorgehensweise einig.
Auch Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese hat sich an die Bahn gewandt und die Maßnahme unterstützt.
„Alle Betroffenen vor Ort werden nicht nachlassen, die Bahn an eine zugesagte und zeitnahe Abwicklung der Gesamtmaßnahme zu erinnern”, betont Hastes Gemeindedirektor Heinrich Bremer in einer Pressemitteilung.