Der Treffpunkt am nächsten Freitag, dem 23. Oktober, ist um 16.30 Uhr am Eingang der Glashütte an der Stoevesandtstraße. Bei der Tour sollen Geschichte und Geschichten aus der Nordstadt thematisiert werden.
Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung im Museum geleiten Museumsleiter Dr. Stefan Meyer und Frieder Korff die Teilnehmer durch den früheren Arbeiterstadtteil und berichten Überliefertes und Erlebtes aus der Nordstadt und ihrem „Hüttenviertel”. -
Die Sonderausstellung im Museum unter dem Titel „Rinteln zwischen Wald und Weser” zeigt noch bis Mitte November historische Fotografien und Filme aus der Nordstadt. Zu sehen gibt es unter anderem Motive wie den Blumenpavillon am Andeplatz, das Hotel „Rinteler Hof”, das Café Branahl, die Anfänge der Firmen Eggersmann und Weserwaben, die Pomona, die Schrödersche Holzhandlung, die Schiffswerft Bergsiek oder Vater Rohdes Badeanstalt.
Die Ausstellung im Museum Rinteln dokumentiert die Veränderungen in der Nordstadt, jenem Stadtteil, der vor 50 Jahren noch „Neustadt” hieß und in dem heute der größte Teil der Rintelner Kernstädter wohnt, beziehungsweise arbeitet.
Unterm Strich konnten rund 1200 bisher unveröffentlichte Bilder zusammen getragen werden. Die 430 interessantesten davon, darunter auch zahlreiche Luftbilder, werden in der Ausstellungvergrößert gezeigt.
Eine besondere Attraktion für die Gäste sind die rund 40 Minuten historischer Filmaufnahmen aus der Zeit zwischen 1939 und 1980, die als Leinwandprojektion zu sehen sind.