Ratsherr Bielefeld von der Wählergemeinschaft Heuerßen-Kobbensen habe sich anschließend bemüht, die Wogen zu glätten.
Er nannte den Vorstoß aus Rinteln einen „Alleingang einer örtlichen Wählergemeinschaft, der weder der Meinung der WGS-Fraktion im Kreistag, noch der Kreiswählergemeinschaft (WGS) entspreche”.
Beide Gremien hätten sich seit Anbeginn der Diskussion eindeutig für zwei zusätzliche IGS in Lindhorst und Rinteln ausgesprochen. An dieser Haltung habe sich auch in Abstimmung mit dem WGS-Fraktionschef im Kreistag und Vorsitzenden der Kreis-WG, Siegbert Held (Auetal), nichts geändert.
Als WGS-Vize für den Nordkreis veröffentlichte Bielefeld noch im September 2009 in einer Pressemeldung, dass die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) nichts von einem Wettstreit um den besseren Standort oder prozentuale Mehrheiten für neue IGS-Standorte halte. Sie setze allein auf Gerechtigkeit für alle IGS-Bewerber. Anders könne der Landkreis der großen Bewerberzahl in dieser beliebten Schulform nicht gerecht werden. Unter „Aktuelles” ist der Pressebericht in der Homepage www.wgs-schaumburg.de dokumentiert.