Die einzige Investition, die sich Lüdersfeld in diesem Jahr leistet, ist die Wärmeisolierung der Westseite des Kindergartens. Der Aufwand von 20.000 Euro wird in voller Höhe aus Mitteln des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung bestritten. Eigene Lüdersfelder Mittel fließen da nicht hinein. Der Haushalt selbst dient nach Aussage von Bürgermeister Wilfried Schröder dazu, die laufenden Kosten der Kommune zu decken. Schröder rechnet damit, dass sich die Kassenkredite erheblich erhöhen werden.
Die Leistungsfähigkeit der Gemeinde ist nach Meinung des frisch gewählten Bürgermeisters nicht vielversprechend. Die Finanzprobleme werden größer, davon ist Schröder überzeugt. Sein Fazit: „Dies wollen wir mit aller Macht verhindern.” Norbert Wilkening (CDU) regte an, schon bald einmal über die vorhandenen Sätze bei den Grundsteuern sowie über die Kindergartengebühren nachzudenken. Das Stichwort Kindergärten griff ebenfalls Christian Schifkowski (CDU) auf. Er verwies auf mögliche Einspareffekte, wenn die Kindergärten der Mitgliedsgemeinden unter dem Dach der Samtgemeinde Lindhorst betrieben würden. Dies gehe aber nicht von heute auf morgen, meinte der Bürgermeister dazu: „Wir müssen sehen, dass wir erst mal alleine klar kommen.
Gegen die vorgelegte Haushaltssatzung regte sich kein Widerspruch. Die elf Mitglieder des Rates stimmten der Vorlage zu und verabschiedeten das Zahlenwerk einstimmig.