In einer Pressemitteilung äußern die Aktiven Demokraten deutliche Kritik an der Vorgehensweise der Verwaltung in Bezug auf eine heute stattfindende Verwaltungsausschuss-Sitzung, die nicht öffentlich ist. Sprecher Sebastian Klein dazu: „Heute findet eine geheime Verwaltungsausschuss-Sitzung statt. Ein Tagesordnungspunkt ist die Frage, wie zukünftig in der offenen Jugendarbeit weiter verfahren werden soll. Den Aktiven Demokraten ist völlig unverständlich, warum zu dieser Frage keine öffentliche Jugendausschuss-Sitzung stattfindet”. Es handele sich dabei nach seiner Auffassung um ein Thema, dass von öffentlichem Interesse ist und nicht der Geheimhaltung unterliegt. Weitere Unterlagen zur Vorbereitung dieses Themas seien den Ratsherren nicht zur Verfügung gestellt worden. Eine entsprechende Bitte der Aktiven Demokraten, nähere Informationen zu der bisherigen Arbeit im „Magic House” zu erhalten, sei ohne Antwort geblieben. „Wir möchten wissen, wie viele Jugendliche wurden mit welchen Angeboten überhaupt erreicht?” Ohne solche Informationen könne man sich als Ratsherr nicht ordentlich vorbereiten. In diesem Zusammenhang weist Klein darauf hin, dass die Aktiven Demokraten seit Jahren mindestens eine halbe Stelle für Jugendarbeit auf Samtgemeindeebene fordern. Dies sei zuletzt von allen anderen Parteien abgelehnt worden, obwohl auch das Jugendparlament eine ähnliche Forderung aufgestellt habe. „Begleitend müsste natürlich auch ein ordentliches Konzept erarbeitet werden. Auch dies könnte gemeinsam mit den fachlich versierten Beisitzern im öffentlichen Jugendausschuss angestoßen werden”, fordert Klein abschließend.