Eifrig laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für den Besuch von „Fürst Ernst zu Holstein Schaumburg” in Rodenberg ab. Am Sonntag, 22. August, wird der „Feudalherr” - der ja keiner ist, sondern ein Schauspieler - mit angemessenem Gefolge gegen 16.30 Uhr dem Schauplatz am Heimatmuseum einen Besuch abstatten. Im Anschluss an die Begrüßungszeremonie wird vor dem Ständehaus ein Gerichtstag abgehalten.
Das Rahmenprogramm bietet an zwei Tagen Vorführungen und Musik. Eigentlich gibt es an dem nächsten Wochenende gleich drei Gründe in Rodenberg zum Feiern: 900 Jahre Schaumburg, 35 Jahre Heimatbund Rodenberg und zehn Jahre Ausgrabungen. Aus diesem Anlass findet am Freitag, 20. August, um 19 Uhr eine kleine Feierstunde im Ständehaus mit musikalischer Begleitung statt.
Das Burgfest beginnt am Sonn-abend, 21. August, um 11 Uhr. Um 11.30 Uhr folgen Darbietungen der Gruppe „PurPur”, anschließend „Pöbeleien” der Fechtkämpfer. Um 13 Uhr gibt es einen ersten Fechtkampf zu sehen. Um 13.30 Uhr können die Besucher eine kleine Hörprobe der Minnesänger „Saitenweise” erleben. Eine halbe Stunde später zeigen Messerwerfer ihr Können. Um 14.30 Uhr tritt „PurPur” zum zweiten Mal auf. Erklärungen der Waffen und Rüstungen durch die Fechtkämpfer sind für 15 Uhr eingeplant. Außerdem wird gezeigt, wie eine mittelalterliche Rüstung angelegt wird.
Um 16 Uhr stehen wieder die Musikanten von „Saitenweise” auf der neu gestalteten Bühne aus Natursteinen. Eine Stunde später hat „PurPur” wieder einen Auftritt, im Anschluss folgen erneut „Pöbeleien” der Fechtkämpfer. Ein letzter Fechtkampf ist an diesem Tag um 18 Uhr vorgesehen. Mit Musik von „PurPur” und „Saitenweise” klingt der erste Tag des Burgfestes gegen 20 Uhr aus.
Der Sonntag, 22. August, steht ganz im Zeichen des Fürstenbesuches. Das Programm beginnt um 11 Uhr, in zeitlich sinnvollen Abständen sind Auftritte der Gruppen „PurPur” und „Saitenweise”, der Fechtkämpfer und der Messerwerfer zu sehen. Um 15 Uhr hat eine Puppenspielerin ihr Kommen angekündigt. Sie überbrückt die Zeit, bis gegen 16.30 Uhr der „Fürst Ernst von Holstein Schaumburg” eintrifft.
Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag sind diverse Handwerker, Steinmetze, Imker und Schmiede bei der Arbeit zu beobachten.
Der Geflügelzuchtverein Rodenberg ist mit einem Ausstellungsstand vertreten. Es gibt Kutschfahrten für Kinder. Außerdem steht „Kochen mit Kindern” auf dem Programmzettel. Daneben wollen sich die Stadtschule Rodenberg, die „Vereinigte Liedertafel”, die „Bassenbrinker” und andere Vereine und Institutionen an dem Fest beteiligen. Das Museum und die Ausgrabungen werden an dem Wochenende geöffnet sein. Kulinarisch tischen die Rodenberger auf, was die heimischen Töpfe hergeben.