Hintergrund für diesen Tagesordnungspunkt war ein entsprechender Antrag der SPD. Diese möchte die Lage der Rodenberger Aue für die Errichtung von Kneipp-Tretbecken nutzen. Wie der Ausschussvorsitzende Karsten Sucker (SPD) weiter ausführte, hätten sich die Rodenberger Parteifreunde bereits mit dem Thema befasst und einen Standort am Burgwall ausgewählt. „Das ist nichts Neues”, meldete sich Peter Friedrichkeit, SPD-Fraktionsvorsitzender zu Wort. Schon vor Jahren sei ähnliches in Erwägung gezogen worden, am Ende habe es aber keine Mehrheiten dafür gegeben, erinnerte der Ratsherr. Er sei aber optimistisch, dass das diesmal klappen könnte.
Der Zugang zu dem Gewässer müsse sowohl in Rodenberg als auch in Lauenau über eine Treppe erfolgen. Ein gekacheltes Bassin wie in Bad Nenndorf soll es nicht geben. Das Becken soll an die natürliche Umgebung angepasst werden.
Im Flecken könnte ein solches in der Nähe des Sportparks eingerichtet werden. Sinnvoll wäre es, so Sucker, wenn das Kneipp-
Becken durch andere Einrichtungen und Geräte, gerne auch speziell für Senioren, aufgewertet werden würde. „Das würde gut zusammen passen”, so der Ausschussvorsitzende weiter.
Unterstützung bei Fachfragen erhofft sich die Politik durch den Bad Nenndorfer Kneipp-Verein, der auch viele Rodenberger als Mitglieder hat. Die Debatte endete mit dem Vorschlag, die Verwaltung solle sich auf Standortsuche begeben und weitere Einzelheiten erarbeiten.