Deshalb sucht er händeringend einen Nachfolger. Diesem möchte er den Start so gut es geht erleichtern. „Alle Akten sind beschriftet; Inhaltsverzeichnisse angelegt”, beschreibt er die Arbeit der vergangenen Monate: „Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Organisator.” Denn es seien weniger Forschungen zu betreiben als vielmehr Sortierarbeiten.
Es lägen eine Menge Zeitungsausschnitte, Urkunden, Verträge und auch Bilder vor, die nur themengerecht verwaltet werden müssten. Die Sammlung soll dazu dienen, spätere lokale Forschungen zu erleichtern. Diese könnten dann die bereits vorhandene Apelerner Chronik ergänzen.
Bislang ist Judas’ Suche vergeblich gewesen. Bürgermeister Heinrich Oppenhausen hat er schon um Hilfe gebeten. Auch beim Verein für Heimatpflege und Fremdenverkehr wurde er vorstellig. „Es geht doch nicht um mich, sondern um die Sache”, betont er.
Und so hofft er, dass der Ruhezustand der vielen Unterlagen im Besprechungsraum des Dorfgemeinschaftshauses bald ein Ende hat: „Es wäre wirklich schön, wenn es im Herbst und Winter wieder weiterginge.”