Die Ratsarbeit dieser in den letzten fünf Jahre sei vor allem von dem Ziel geprägt gewesen, für die Bürger so viel wie möglich zu erreichen und damit die Stadt voran zu bringen.
Das Parteibuch habe dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Eine besondere Ehrung gab es für Günter Altenburg. Er wurde mit dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet.
Seit 20 Jahren ist Altenburg im Rat tätig. Von 1996 bis 2001 war er dazu stellvertretender Bürgermeister. 2001 wurde er für die CDU zum Bürgermeister gewählt, als Nachfolger von Ernst-August Meier.
Carsten Schulz, CDU-Fraktionssprecher, erinnerte an die Gründe für Altenburg, sich für den Rat aufstellen zu lassen. „Ihm war 1991 zu Ohren gekommen, dass der Ratskeller abgerissen werden soll. Das wollte er verhindern”.
Die Aufnahme in die Städtebauförderung habe dann die Weichen für einen Erhalt des historischen Gebäudes gestellt. „Er war zehn Jahre lang Bürgermeister zum Wohle aller”, strich Schulz heraus.
Auch der SPD war die Verleihung des Ehrenringes einige Lobesworte wert. Fraktionssprecher Hans-Dieter Brand meinte respektvoll:
„Altenburg ist immer verlässlich, fair und ehrlich gewesen, entfernt von Parteidoktrin”. Er sprach die Hoffnung aus, noch einige Jahre kommunalpolitische Zusammenarbeit mit ihm leisten zu können. Altenburg meldete sich mit der Feststellung zu Wort: „Da sieht man wieder, wie rasch die Zeit vergeht!” Er sei froh, in der Politik zu sein, ohne ein Politiker zu sein”, betonte er.
Dankesworte gab es von ihm für die im Zuschauerraum sitzende Ehefrau Marianne, die ihm bei der Ausübung seines Amtes immer verlässlich zur Seite gestanden habe. Mit Tränen in der Stimme verabschiedete sich der SPD-Ratsherr Peter Friedrichkeit von der politischen Bühne in der Stadt. 37 Jahre war er als Ratsherr tätig. Auch Carsten Schulz (CDU) wird dem nächsten Stadtrat nicht mehr angehören.
Nach fast 25 Jahren hatte er sich nicht mehr aufstellen lassen und wurde, ebenso wie Friedrichkeit, mit dem Titel „Ehrenratsherr” verabschiedet.
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