In einem geschützten und unterstützenden Rahmen können Betroffene ihre schwere, doch heilsame Trauer gemeinsam durchleben - und dabei alle Gefühle und Gedanken ohne Angst vor Bewertung offenbaren. So kann die Wunde, die der Tod eines geliebten Menschen hinterlassen hat, allmählich heilen.
Begleitet werden die Teilnehmer an zehn Abenden von Pastorin Astrid Bunselmeyer, von Ute Stemme und Steffi Wessel. Das erste Treffen findet am Dienstag, dem 20. Dezember, von 19 bis 21 Uhr in der Sakristei der Nikolai-Kirche statt. Neun weitere Abende folgen an gleicher Stelle und zur gleichen Zeit ab dem dritten Januar - jeweils im wöchentlichen Intervall.
Über folgende Themen soll unter anderem gesprochen werden:
Verbunden - ich bin nicht allein mit meiner Trauer,
Tränen - Jeder Seufzer bringt mich dem Himmel näher,
Zu spät - Ich verwandle meine Schuldgefühle in Liebe
Wut - Zulassen und umwandeln,
Wüste - Es geht weiter, aber auf eine andere Art und Weise
Labyrinth - Es gibt einen Weg, den keiner geht, wenn ich ihn nicht gehe,
Schätze - Reicher um alles Verlorene,
Öffnung - Den nächsten Schritt sehen,
Erinnerung - Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.
Der Kurs ist auf acht Teilnehmer begrenzt, die an jedem Abend teilnehmen sollten. Anmeldungen nimmt Pastorin Astrid Bunselmeyer unter 05751/3250 entgegen.