Dabei wurde vor allem deutlich, dass Gospel-Musik nicht nur aus traditionellen Spirituals besteht, die lauthals den „Lord praisen”, sondern durchaus mit vielfältigen Variationen aus den Bereichen Jazz, Soul, Rock oder Popmusik zu spielen vermag. Neben dem Sound des Vokal-Plenums gefielen auch die solistischen Beiträge, begleitet von dem Pianisten Hilmar Kettwig, sehr gut. Die abwechslungsreichen Arrangements bei Abschluss-Konzert trugen die Handschrift von Kursleiter Micha Keding, Diplom-Jazz-Musiker mit Zusatzausbildung zum Kirchenmusiker für Popularmusik, der auch den Dirigierstab schwang.
In dem Workshop hatten die Teilnehmer an den Tagen zuvor mehrstimmige Gospelsongs geübt, relativ einfach zu erlernende moderne und traditionelle Chorsätze. Das Seminar bot neben Spaß am gemeinsamen Singen auch neue Impulse für die Chorarbeit, Gesangstechnik und Stimmbildung, neues Notenmaterial und die Erweiterung des eigenen Repertoires. Foto: km