Die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Großenheidorn, Colette Thiemann, ging in ihrer Begrüßung zum Neujahrsempfang im Restaurant „Amphora” auch auf die Bürgerprotestbewegungen „Pegida” und „Legida” ein. Das seien erschreckende Äußerungen und nicht der richtige Weg gegenüber Ausländern. „Ich bin froh, dass es in Wunstorf anders ist und eine Willkommenskultur für Flüchtlinge gibt”, so Thiemann. Allerdings sei die Landesregierung in der Pflicht, den Kommunen bei der Bewältigung der Aufgaben ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen. Gastredner war der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt. Er gab einen Abriss über ein Jahr große Koalition mit durchaus kritischen Entscheidungen. Für Hoppenstedt gehören dazu die Rente mit 63 Jahren und die überbordende Bürokratie bei der Umsetzung des Mindestlohnes. Anstelle der 1600 Zollbeamten, die zur Kontrolle eingesetzt werden sollen, hätten lieber 1600 Polizisten eingestellt werden sollen, die sich unter anderem um die Aufklärung von Einbrüchen kümmern könnten. Positiv bewertete Hoppenstedt die Einführung der Mütterrente, keine Steuererhöhung und für die Jahre 2014 und 2015 einen ausgeglichenen Haushalt. „Ein ausgeglichener Haushalt ist die beste Sozialpolitik”, so der Bundestagsabgeordnete. Er setzt sich ebenfalls dafür ein, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzuführen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Posaunenchor Steinhuder Meer/Großenheidorn. Foto: gi