Eine Summe im „mittleren fünfstelligen Bereich”, um Attraktionspumpen im Außenbecken wieder einwandfrei zum Laufen zu bringen und einen parallelen Betrieb aller Anlagen zu ermöglichen: Dass eine Einrichtung wie die Landgrafentherme laufend kostet, liegt auf der Hand. Mit Blick auf die finanzielle Situation der Stadt und politischen Entwicklungen stellt sich jedoch die Frage, ob sich Bad Nenndorf die Übernahme der Landesliegenschaft – die Verhandlungen dazu sind bereits 2016 angeschoben worden – leisten kann. Immerhin: Laut Geschäftsführung sind die Besucherzahlen seit der Modernisierung so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Politik strebt eine Art „Probebetrieb” an. Eine auf Thermen spezialisierte Beratungsfirma soll in Kooperation mit Stadt und Land über zwei Jahre den wirtschaftlichen Stand und Unterstützungsbedarf ausloten. „Es geht um Geld und Sicherheiten”, fasst Stadtdirektor Mike Schmidt zusammen. Derzeit hänge man in der Warteschleife, was die Rückmeldung des Landes betrifft. Was Vertreter der einzelnen Fraktionen zu diesem Thema sagen, lesen Sie auf den kommenden Seiten. Foto: jl