Schaumburger Wochenblatt
  1. Der größte Trecker des Feldtages in Lauenau läuft auf riesigen Ketten

    Interessierte und Fachpublikum auf dem Präsentationsfeld am Gut Lübbersen / Einsatz auf Acker: Gespanne bearbeiten Feld

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    LAUENAU (al). Die neuesten technischen Entwicklungen in der Landwirtschaft haben für eine enorme Publikumskulisse am Gut Lübbersen gesorgt. Fachfirmen und die Lauenauer "Landburschen" organisierten gemeinsam einen Feldtag. Mindestens 20 Schlepper und die gleiche Anzahl an Ackergroßgeräten wurden gezeigt und in der Praxis vorgeführt. Hinzu kamen Kleingeräte für den Haus- und Gartenbesitzer sowie professionelle Holzbearbeitungsmaschinen. Es waren nicht nur Landwirte gekommen, die sich Anregungen für die Ergänzung des eigenen Maschinenparks holen wollten. Interessierte Laien staunten ebenso wie etliche Agrarier, die heute im Ruhestand sind, sich aber die Neugier für Schlepper, Pflüge und Co. unverändert bewahrt haben. Und weil auch etliche Kinder erwartet worden waren, lockten am Rande des Geschehens Hüpf- und Strohballenburg. Neben der ausführlichen Besichtigung der PS-starken Zugmaschinen und der Ackergroßgeräte wie Pflüge, Sämaschinen, Scheibeneggen und Grubber stießen ein großer Mähdrescher sowie ein Trecker mit Raupenlaufwerk auf besondere Aufmerksamkeit. Allerdings würde das reifenlose Monstrum in der hiesigen Gegend kaum zum Einsatz kommen, da seine Kettenglieder zu empfindlich auf den asphaltierten Straßen sind. Die Zugmaschinen finden unter anderem in den ostdeutschen Bundesländern sowie in den Ostblockstaaten Verwendung, weil sich dort viel größere zusammenhängende Ackerflächen befinden. Nach der Vorstellung der Fahrzeuge und ihrer technischen Daten bearbeiteten die Gespanne ein abgeerntetes Stoppelfeld. Dessen Eigentümer, Landwirt Börries Thies, zeigte sich sehr zufrieden. "Fast aussaatfähig", kommentierte er den Einsatz. Die ihm ersparte Zeit war etwas Ausgleich für den eigenen Aufwand. In Erwartung der angekündigten regnerischen Witterung hatte er noch rasch Stroh auf den Publikumsflächen verteilt. Da der Niederschlag ausblieb, staubte es halt noch ein wenig mehr. Foto: al

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