„Alle haben darauf gewartet, dass es wieder losgeht”, so der 65-Jährige. Dass es dazu nach nur einem Vierteljahr Pause kam, verdankt der Trödelliebhaber vor allem auch dem Einsatz der Gemeinde und des Landkreises als zuständige Genehmigungsbehörde. „Ich wusste, dass sie hinter mir standen, was den Markt angeht”, sagt er, „aber diesmal standen sie sogar aktiv vor mir”. Für die Genehmigung spielte der Kurortfaktor ebenso eine Rolle wie die Kopplung an den sonntäglichen Stadtbummel. Den diesjährigen Erfolg erklärt sich Wächter zum einen mit dem anfänglichen Alleinstellungsmerkmal. Während viele umliegende Flohmärkte noch ausfallen mussten, konnte er wieder durchstarten. Zum anderen profitierte auch die Bad Nenndorfer Trödelmeile vom Super-Sommer. Ausnahmslos jeder der bisher fünf Märkte sei gut besucht gewesen. Dabei konnte der Organisator mehr private Anbieter im Vergleich zu den Vorjahren gewinnen. Seinen ersten Flohmarkt in 2019 plant Wächter für März. Die Anträge sind gestellt und die Zustimmungen bereits signalisiert worden, wie er betont. Seine Freude ist groß, feiert sein Markt doch dann sein 20-jähriges Jubiläum. Am 2. Juni gibt es ihn genau zwei Jahrzehnte. Und: Bereits im Frühjahr – am 7. April – wird der 222. Markt stattfinden. In all den Jahren sind übrigens nur zwei Veranstaltungen witterungsbedingt seitens des Ordnungsamtes abgesagt worden. Einmal wegen Sturm und einmal wegen starkem Schneefall. 
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