In der vergangenen Woche, am 21. November, hatten sich Marvin Koch, Patricia Kasper und Johannes Schwarz mit einer Nachfrage zum Sachstand des Jugendbeirats in spe an die Ratsmitglieder und Verwaltung gewandt. Ohne eine Reaktion von den Fraktionsvorsitzenden erhalten zu haben. Von Hudalla selbst will es nur eine „schwammige Antwort” erhalten haben, dass sich die Verwaltung „bei nächstbietender Gelegenheit” darum kümmere. Die Drei wollten nicht, dass das Thema „unter den Tisch fällt” und fordern nachdrücklich dazu auf, die Wahl öffentlichkeitswirksam durchzuführen. Zudem bemängeln sie, dass sich keine Ansätze in dem Haushalt für 2019 finden. „Die Jugendlichen, die an einem solchen Beirat interessiert sind, möchten auch nicht länger warten und sich bereits 2019 beteiligen”, schreiben Koch, Kasper und Schwarz. Ihrer Meinung nach wird bereits die Entstehung des Gremiums behindert. Wieso noch immer kein zur Wahl auffordernder Serienbrief verfasst worden ist, könnten sie nicht verstehen. „Dafür standen uns bisher keine Kapazitäten zur Verfügung”, räumt Hudalla ein. Der entsprechende Fachbereich habe mit einem längeren krankheitsbedingten Personalausfall zu kämpfen. Da sei es wichtiger gewesen, zunächst andere Themen zu regeln. Die Wahl für einen neunköpfigen Jugendbeirat zu initiieren, sei on top nicht zu leisten gewesen. Alle in Frage kommenden jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren mit Haupt- und Nebenwohnsitz in der Samtgemeinde Rodenberg sollen angeschrieben werden. Danach sind die Jugendlichen gefragt, sich ins Gespräch zu bringen: Sie können sich in eine im Rathaus und Internet veröffentlichte Liste eintragen. Aufstellen lassen darf sich übrigens nur, wer kein politisches Mandat in den Gremien der Samtgemeinde oder einer Mitgliedsgemeinde hat. Wann mit der Wahl selbst zu rechnen ist, vermag Hudalla nicht zu sagen. Er spricht von „zeitnah”, Anfang des Jahres.