Schaumburger Wochenblatt
  1. Ein heißer Herbst für die Bauern

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    LANDKREIS (gi). Das Klima ist unbeständiger geworden. Mal ist es zu nass, dann wieder zu heiß. Hinzu machen vermehrt Krankheiten und Schädlinge den Pflanzen auf dem Acker zu schaffen. Für Landwirte bedeutet dies eines: Ernteeinnahmen lassen sich viel schwieriger vorhersagen. Doch als wäre das alles nicht bereits problematisch genug, sorgen die aktuell geplanten politischen Vorhaben über die zukünftige Ausgestaltung der Landwirtschaft für eine zusätzliche Belastung, berichtet Thomas Wille, Sprecher des Landvolkes Weserbergland. "Viele Betriebe wissen schlicht nicht, wie es weitergehen soll. Zur bürokratischen Mehrbelastung, die gerade für die normalen Durchschnittsbetriebe im Landkreis kaum mehr zu bewältigen ist, kommen nämlich einschneidende Verordnungen in der Bewirtschaftung hinzu, die aus einer landwirtschaftlichen Perspektive nicht mehr zu rechtfertigen sind", kritisiert Wille. Um sich bei den fachlich Zuständigen in der Politik Gehör zu verschaffen, haben deshalb auch Schaumburgs Landwirte in Hamburg anlässlich der dort tagenden Umweltministerkonferenz mit mehreren Tausend Landwirten aus ganz Norddeutschland demonstriert. Allein 4000 Landwirte haben sich mit dem Trecker auf in die Hansestadt gemacht.

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