Brandanschlag auf Rettungsboot | Schaumburger Wochenblatt

Brandanschlag auf Rettungsboot

Spuren des Brandes: Das Rettungsboot am Steg. (Foto: privat)
Spuren des Brandes: Das Rettungsboot am Steg. (Foto: privat)
Spuren des Brandes: Das Rettungsboot am Steg. (Foto: privat)
Spuren des Brandes: Das Rettungsboot am Steg. (Foto: privat)
Spuren des Brandes: Das Rettungsboot am Steg. (Foto: privat)

Ein mutmaßlicher Brandanschlag hat ein Motorboot des Segel-Vereins Steinhude-Niedersachsen (SVSN) schwer beschädigt. Nach Angaben von Diethelm Finke von der Wettfahrvereinigung ereignete sich die Tat in der Nacht von Freitag, 11. September, auf Samstag, 12. September, vermutlich kurz nach Mitternacht. Darauf deuten Zeugenhinweise hin. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Boot liegt am Steg 71 und war für die Wasserrettung sowie die Begleitung von Regatten auf dem Steinhuder Meer von der Region Hannover zugelassen. Bis zuletzt war es regelmäßig im Einsatz. Nach Angaben von Finke entstand bei dem Brandanschlag vermutlich ein Schaden von rund 20.000 Euro. Damit hat sich der Einsatz des Bootes für den Rest der Saison erledigt.

Hinweise zu der Tat nehmen die Brandermittler der Polizei unter der Telefonnummer 0511/1095172 entgegen. Der Eigentümer des Bootes stellt für sachdienliche Hinweise zudem eine Belohnung in Aussicht. Nach Angaben des Eigentümers erfüllt das Boot alle geltenden technischen und umweltrechtlichen Anforderungen. Hintergrund des Hinweises ist die immer wieder geäußerte Kritik am Einsatz von Motorbooten auf dem Steinhuder Meer.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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