In einem gut gefüllten Saal des Ratskellers hieß Bürgermeister Ralf Sassmann die Gäste zum Jahresauftakt der Stadt Rodenberg willkommen. Es ist immer ein besonderer Moment, „Danke zu sagen”!
Kulturell und gesellschaftlich hat sich die Stadt erneut als lebendige Gemeinde präsentiert. Neben den durchgeführten Veranstaltungen hob er das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Rodenberg als besonderes Ereignis hervor - ein starkes Zeichen für erfolgreiche Nachwuchsarbeit und gelebte Verantwortung. Sassmann erinnerte in seiner Rede auch an das Jubiläum der Katholischen Kirchengemeinde. Besonders hob er das ehrenamtliche Engagement von Ortsbrandmeister Thomas Böhm hervor, der beim bundesweiten „Dieter-Olthoff-Preis” den ersten Platz belegte und sich damit unter anderem gegen Städte wie Köln durchsetzte.
Stadtdirektor Dr. Thomas Wolf und Bürgermeister Ralf Sassmann informierten über den Straßenbau in der Mühlen- und Deisterstraße sowie die Entwicklung des Wohnquartiers am „Hotel Stockholm”. Das Gebäude des „Hotel Stockholm” wurde Ende 2025 verkauft. Wie Dr. Wolf mitteilte, wurde zudem ein Interessent für das Wäschehaus gefunden, der plant, dort Ferienwohnungen zu errichten. Auch das Gewerbegebiet Ost in Rodenberg entwickelt sich, wie Stadtdirektor Wolf sagte. Ein Entwicklungspartner konnte hier mit der HRG aus Hannover gefunden werden. Der Bau des Medizinischen Zentrums in der Innenstadt ist weiter im baurechtlichen Verfahren und es sind noch gutachterliche Expertisen gefordert. Ein hydrologisches Gutachten liegt bereits vor. Für ein angekauftes Wohn und Gewerbeobjekt in der Langen Straße mit einem großen Grundtsück soll ein Investor gefunden werden, der hier in der Innenstadt etwas entwickeln kann.
Der stellvertretende Landrat und Landtagsabgeordnete Jan-Philipp Beck überbrachte die Grüße von Landrat Jörg Farr und gab einen Ausblick in die Landes- und Kreispolitik. Auch er lobte das starke Ehrenamt in der Stadt. Im weiteren Verlauf des Empfangs bot Frau Dr. Lu Seegers von der Schaumburger Landschaft einen sehr informativen und kurzweiligen Einblick in die Kultur und Geschichte Schaumburgs. Sie erwähnte dabei die hohe Denkmaldichte im Landkreis Schaumburg.
In diesem Jahr wurde das besondere Engagement der seit 13 Jahren aktiven ehrenamtlichen „Cointräger” gewürdigt. Sie engagieren sich stark in der Stadt, unter anderem durch die Organisation des Maifestes. Die Einnahmen wurden vornehmlich für Kinder und andere soziale Zwecke gespendet.