Wer durch Krankheit oder einen Unfall seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln kann, ist auf das Betreuungsrecht und gegebenenfalls auf einen gerichtlich bestellten rechtlichen Betreuer angewiesen. Um ein solches Verfahren zu vermeiden und frühzeitig für den Ernstfall vorzusorgen, bietet der Hospizverein Rinteln am Dienstag, 3. November, von 18 bis 20 Uhr eine Beratung in seinen Räumen an der Mühlenstraße 16 in Rinteln an.
Im Mittelpunkt stehen die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Da medizinische Maßnahmen grundsätzlich die Zustimmung des Patienten voraussetzen, hilft eine Patientenverfügung dabei, selbstbestimmte Entscheidungen auch für Situationen festzuhalten, in denen sich Betroffene nicht mehr selbst äußern können. Der Hospizverein informiert darüber, wann der richtige Zeitpunkt für eine Vorsorge ist und welche Formvorgaben beachtet werden müssen, damit die Dokumente wirksam sind.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der „Generation 50+“ der Stadt Rinteln statt. Anmeldungen nimmt der Hospizverein Rinteln telefonisch unter 0178/1657501 oder per E-Mail an info@hospizverein-rinteln.de entgegen.