Interimslösung in Arbeit | Schaumburger Wochenblatt

16.03.2024 07:31

Interimslösung in Arbeit

Braucht dringend mehr Räume: Die Paul-Moor-Schule. (Foto: tau)
Braucht dringend mehr Räume: Die Paul-Moor-Schule. (Foto: tau)
Braucht dringend mehr Räume: Die Paul-Moor-Schule. (Foto: tau)
Braucht dringend mehr Räume: Die Paul-Moor-Schule. (Foto: tau)
Braucht dringend mehr Räume: Die Paul-Moor-Schule. (Foto: tau)

Bürgermeister Carsten Piellusch und der Regionsdezernent für Bildung, Ulf-Birger Franz, haben sich zum Thema Paul-Moor-Schule ausgetauscht. Demnach zeichne sich ab, dass die Region eine Fläche für eine Erweiterung des Schulgebäudes erwerben will. Auch werde an einer Interimslösung gearbeitet, so Piellusch zum Stadtanzeiger.

Wie die aber aussehen könnte, bleibt offen. Aus der Antwort auf eine Anfrage des Regionsabgeordneten Rolf-Axel Eberhardt (CDU), die dem Stadtanzeiger vorliegt, geht hervor, dass die Region von einer Containerbeschaffung Abstand genommen habe, da Grundstücke im Umkreis der Schule wenn überhaupt, nur für einen Zeitraum von wenigen Jahren nutzbar wären und für die benötigte Anzahl an Containern zu klein seien, heißt es zur Begründung. Außerdem sollen die personellen Ressourcen nicht verschwendet werden. ”Eine temporäre Containerlösung parallel zur Realisierung eines Erweiterungsbaus würde doppelte personelle Ressourcen erfordern, die dann bei anderen Förderschulprojekten fehlen würden”, heißt es in der Antwort an den Regionsabgeordneten.

Der Fokus liegt daher auf einer dauerhaften Erweiterung der Schule. Dafür hat die Region in diesem Jahr auch zwei Millionen Euro Planungskosten in ihren Haushalt eingestellt. Außerdem wird in Abstimmung mit der Stadt eine Machbarkeitsstudie erstellt. Der Erweiterungsneubau soll unmittelbar an das Bestandsgrundstück anschließen und den Raumbedarf der Schule langfristig abdecken. Um eine Entlastung bis zur Fertigstellung zu gewährleisten, werden aktuell alternative Räumlichkeiten im Schulbezirk geprüft, teilt die Region weiter mit. Zum Bezirk gehört neben Wunstorf auch Neustadt. Dort müssten Räume gefunden werden, die für eine schulische Nutzung geeignet sind. Die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) ist demnach im Gespräch.

Die Stadt hatte zuletzt ihre Bereitschaft erklärt, in der Nähe der Schule eine Fläche für Modulbauten (Container) zur Verfügung zu stellen. Diese Variante hätte aber samt Planung, Genehmigung und Bauzeit zirka zwei Jahre in Anspruch genommen, sagt die Region. Rolf-Axel Eberhardt zeigt sich über diese Aussage irritiert. ”Warum es zwei Jahre dauert, Container aufzustellen, bleibt mir ein Rätsel. Die Container in Großenheidorn standen in einem halben Jahr”, so Eberhardt zum Stadtanzeiger.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)

Freiberuflicher Journalist

north