Jubiläum mit großer Unterstützung | Schaumburger Wochenblatt

Jubiläum mit großer Unterstützung

In diesem Jahr steht ein großes Jubiläum für die Musikschule und deren Unterstützer an. (Foto: nd)
In diesem Jahr steht ein großes Jubiläum für die Musikschule und deren Unterstützer an. (Foto: nd)
In diesem Jahr steht ein großes Jubiläum für die Musikschule und deren Unterstützer an. (Foto: nd)
In diesem Jahr steht ein großes Jubiläum für die Musikschule und deren Unterstützer an. (Foto: nd)
In diesem Jahr steht ein großes Jubiläum für die Musikschule und deren Unterstützer an. (Foto: nd)

Die Musikschule Schaumburger Märchensänger steht vor einem großen Jubiläum. Mit drei besonderen Konzerten feiert der Verein mit Sitz in Bückeburg in wneigen Monaten sein 50-jähriges Bestehen mit seinen Wegbegleitern, Schülern und allen Interessierten. Vom 25. bis 27. September wird der Verein zeigen, wie vielfältig musikalische Arbeit sein kann, und als ein Wegbereiter zwischen klassischer Musik, Humor, Improvisation und szenischen Elementen unterhalten kann.
Um schon einmal auf das geplante Programm aufmerksam zu machen, hatte der Leiter der Musikschule Manolis Stagakis einen Pressetermin anberaumt und dazu neben dem Vereinsvorstand und dem Kollegium auch zahlreiche langjährige Unterstützer der Schule eingeladen.

Die Jubiläums-Konzertreihe wird durch Förderer und Sponsoren ermöglicht, darunter die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Schaumburg, die Kulturstiftung Schaumburg, die Schaumburger Landschaft, die Stadtwerke Schaumburg-Lippe, die Bürgerstiftung Schaumburg sowie die in Bückeburg ansässigen Unternehmen Stansch Kapitalmanagement, die Szenekneipe Minchen und das Autohaus Rostek.
Patrick Zoberbier, Vorstandsvorsitzender der Schaumburger Märchensänger, betont die Bedeutung der Unterstützung aus der gesamten Region: „Das 50-jährige Jubiläum wird dank unserer treuen Sponsoren mit einem großen Programm über drei Tage im September gefeiert.“
Die Verantwortlichen wollen das Jubiläum aber nicht nur als Rückblick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte verstanden wissen, sondern auch als Aufbruch in die Zukunft. „Kulturelle Arbeit ist immer wichtig“, unterstreicht Dr. Lu Seegers im Zusammenhang mit Förderung und Finanzierung. Ziel sei es, Räume für musikalisches Leben zu schaffen, Musik erlebbar zu machen, Angebote sozial verträglich anzubieten und die Musikschule zukunftsfähig aufzubauen. Partizipation soll dabei eine zentrale Rolle spielen.

Das ist geplant

Der Auftakt ist für Freitag, 25. September, in der Bückeburger Stadtkirche geplant. Dort steht mit „Klang der Andacht – Mozart“ ein Konzert auf dem Programm, bei dem die „Spatzenmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt steht. Ergänzt werden soll der Abend durch improvisierte Klangräume und moderne musikalische Echoformen. Damit will die Musikschule klassische Kirchenmusik mit neuen künstlerischen Perspektiven verbinden, man darf gespannt sein.

Am Sonnabend, 26. September, folgt im Großen Rathaussaal die szenisch-musikalische Produktion „Max und Moritz & Die fromme Helene – Musik und Satire“. Schüler der Musikschule setzen darin die bekannten Bildergeschichten von Wilhelm Busch mit Wort, Musik und Schauspiel neu in Szene. Das Format verbindet Unterhaltung mit einer kritischen und humorvollen Auseinandersetzung mit den literarischen Vorlagen.

Den Abschluss der drei Jubiläumskonzerte bildet am Sonntag, 27. September, das Konzert „Musik erleben – Unsere Lieblingslieder“ ebenfalls im Großen Rathaussaal. Dabei sollen Stücke zu hören sein, die die Mitwirkenden persönlich geprägt haben oder die ihren Alltag begleitet haben. So entsteht ein eher persönliches Programm, das die Gemeinschaft innerhalb der Musikschule sichtbar machen soll.

Ergänzt wird die Konzertreihe für das „Jubiläumsjahr” ganz allgemein durch weitere kreative Ideen. Geplant sind unter anderem kurze Filme, die von Kindern selbst produziert und später musikalisch vertont werden. Auch ein Workshop startet bereits im Juni. Die Musikschule und das Ensemble Megafon aus Hannover haben ein interdisziplinäres Konzept entwickelt, das verschiedene Kunstformen miteinander verbindet.


Nadine Dressler
Nadine Dressler
Redakteurin Schaumburger Wochenblatt.

Nadine Dressler ist seit Anfang 2024 als Redakteurin beim Schaumburger Wochenblatt tätig. Sie betreut schwerpunktmäßig die redaktionellen Belange der Bereiche Bückeburg, Obernkirchen, Auetal und Bad Eilsen. Vereine und Initiativen können können ihre Pressemitteilungen gern direkt an n.dressler@schaumburger-wochenblatt.de senden.
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