Elf Jugendliche haben an einem Workshop des Freundeskreises Zehntscheune zum Thema Graffiti-Kultur teilgenommen. Der Künstler „BeNeR1“ führte die jungen Leute dabei an die Gestaltung eines eigenen Graffiti-Schriftzuges heran, ließ sie Erfahrungen mit der Spraydose sammeln und brachte ihnen in die Hintergründe der Graffiti-Kultur näher.
„Wer es nicht auf Papier hinbekommt, wird es auch nicht mit Spray an der Wand schaffen“, erklärte „BeNeR1“, mit bürgerlichem Namen Patrik Wolters. Die jungen Leute saßen an einem langen Tisch in der Zehntscheune und feilten an ihren Werken. Es galt, mit Farbstiften Schriftzüge zu entwerfen. Grundlage dafür war oftmals der eigene Name, oder ein gewählter Spitz- oder Künstlername. Dabei gestalteten die Jugendlichen die Buchstaben jeweils sorgfältig auf kleinen Leinwänden aus. „BeNeR1“ ging dabei von Teilnehmer zu Teilnehmer, gab Tipps und beantwortete Fragen. Ob sie nicht mit Schatteneffekten für einen 3-D-Eindruck sorgen wolle, fragte er etwa Helena von der IGS-Schaumburg. Sie habe daran gedacht, antwortete diese, befürchte aber, das bereits Gestaltete wieder „zu versauen“. Nach einigen kurzen Tipps von „BeNeR1“ war die Schülerin jedoch auf dem richtigen Kurs und zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Neben dem Entwurf der Schriftzüge legten die Jugendlichen aber auch mit der Spraydose los. Gemeinsam gestalteten sei ein großes Graffiti. „BeNeR1“ führte sie ebenso in die Hintergründe der Graffiti-Kultur ein, informierte über die Wurzeln dieser Kunstform und ihren engen Bezug zur Hip-Hop-Bewegung.
„BeNeR1“ stellte in diesem Jahr seine Werke in der Zehntscheune aus. Dazu bot er auch den Graffiti-Workshop an. Der Freundeskreis Zehntscheune bot den Kurs kostenlos an, dies wurde durch die Förderung des Bürgerstiftung Schaumburg, des Lions-Clubs Stadthagen sowie der Schaumburger Landschaft möglich.
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