Schwefel, Sole und Moor | Schaumburger Wochenblatt

Schwefel, Sole und Moor

Die neue Broschüre liegt im Museum bereit. (Foto: Museum / gk)
Die neue Broschüre liegt im Museum bereit. (Foto: Museum / gk)
Die neue Broschüre liegt im Museum bereit. (Foto: Museum / gk)
Die neue Broschüre liegt im Museum bereit. (Foto: Museum / gk)
Die neue Broschüre liegt im Museum bereit. (Foto: Museum / gk)

Anlässlich der Landesgartenschau in Bad Nenndorf, hat das Museum Bad Nenndorf eine ausführliche Broschüre über die Entwicklung des Kurbades und seiner Heilquellen erarbeitet und herausgegeben. Sie trägt den Titel: „Schwefel, Sole und Moor – Bad Nenndorfs Quellen der Gesundheit – Die Entwicklung des Kurbades und seiner Heilquellen“.

In ihr wird ein geschichtlicher Bogen vom Bauerndorf im Mittelalter, über die Gründung des Kurortes bis in die heutige Zeit geschlagen.

Der chronologische Aufbau der Geschichte beginnt mit der ersten gesicherten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 936 und endet im 21. Jahrhundert mit der Übertragung von Teilen des Staatsbades vom Land Niedersachsen an die Stadt Bad Nenndorf.

In der Broschüre stehen immer die Nenndorfer Quellen der Gesundheit, „Schwefel, Sole und Moor“ im Vordergrund, welche in dieser Kombination in Niedersachen einzigartig sind.

In einem Abschnitt werden die Quellen erläutert und das Kurgeschehen im Wandel der Zeit beschrieben. Hierzu zählen unter anderem die Besuche vieler gekrönter und hochgestellte Persönlichkeiten, die hier in Bad Nenndorf Linderung ihrer Leiden erfahren haben und somit auch zu Gönnern und Förderern des Kurortes wurden.

Dieses spiegelt sich in den prunkvollen Bauten und der Gestaltung des Kurparkes wider. Von den Bauten sind viele ein Raub der Flammen geworden oder wurden abgerissen. Die Broschüre vermittelt mit speziell ausgewählten Fotos einen Eindruck dieser Zeitepoche.

Die Beschreibung dieser bewegenden Geschichte richtet sich an die Besucher der Landesgartenschau (LaGa), als auch an den heimischen lokalhistorisch interessierten Schaumburger.

Erstellt wurde die 62-seitige Broschüre, die gegen eine Spende im Museum erhältlich ist, von Doris Wille und Jörg Bartels. Weiterhin ist sie auf der LAGA im Zeitreise-Kiosk während der Museums Öffnungstage (27. Juli bis 2. August, 24. bis 30. August und vom 28. September bis 4. Oktober) zu haben.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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