Selber tanken | Schaumburger Wochenblatt

21.03.2024 07:24

Selber tanken

Betankungsvorgang eines A400M.  (Foto: Bundeswehr)
Betankungsvorgang eines A400M. (Foto: Bundeswehr)
Betankungsvorgang eines A400M. (Foto: Bundeswehr)
Betankungsvorgang eines A400M. (Foto: Bundeswehr)
Betankungsvorgang eines A400M. (Foto: Bundeswehr)

Drei deutsche Luftfahrzeugführer des A400M vom Lufttransportgeschwader (LTG) 62 wurden mit Unterstützung der Royal Air Force in die Fähigkeit „Aerial Refueling – Receiver“, Betanken in der Luft, eingewiesen. Somit ist jetzt eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die Einsatzprüfung „A400M betankt einen anderen A400M im Flug“ zu beginnen.

Im Februar fand über der englischen Nordsee ein initialer Trainingskurs für die ersten drei A400M-Piloten statt, um die Erlaubnis und die Fähigkeit zu erwerben, das Flugzeug in der Rolle des Receivers fliegen zu dürfen. Die Royal Air Force aus Brize Norton hat dabei maßgeblich unterstützt und sowohl eine A330 Voyager als Tankflugzeug zur Verfügung gestellt, als auch den deutschen Austauschpiloten bei der Royal Air Force als Lehrer für die eigenen Kameraden abgestellt.

Die Briten sind zurzeit die einzige Nation, die einen einsatzbereiten Tanker betreibt, der einen A400M betanken darf. Von Wunstorf aus wurde jeweils in Richtung englische Nordsee geflogen, der britische A330 Voyager kam aus Großbritannien entgegen. Die drei Piloten sind nun fertig ausgebildet und besitzen im LTG 62 die Initialfähigkeit, die Einsatzprüfung mit dem A400M als Receiver voranzubringen. Sie sind damit die erste deutsche LFZ-Besatzung überhaupt, die einen A400M in der Receiverrolle fliegen dürfen.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)

Freier Journalist

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